Wer bin ich?

Gmünder und Naturmensch

Schwäbisch Gmünd ist meine Heimatstadt. Hier wurde ich geboren, hier bin ich aufgewachsen. Ich bin auf dem Hardt in den Kindergarten gegangen und habe anschließend die Rauchbeinschule besucht. Dort saß ich mit vielen anderen Kindern, deren Eltern oft aus vielen verschiedenen Ländern kamen, in derselben Klasse. Das hat mir gut getan. Aber gleichzeitig auch gezeigt, wie ungerecht unsere Gesellschaft und unser Bildungssystem an manchen Stellen sind. Das Abitur habe ich dann später am Scheffold-Gymnasium in Bettringen gemacht. In meiner Freizeit habe ich schon als Kind viel gemacht: Klettern am Rosenstein, Mountainbiken am Stuifen, Pfadfinderlager in Gschwend, Wandern auf der Ostalb, Radfahren an Rems und Murr. Dieser Wahlkreis ist nicht nur irgendein Wahlkreis für mich, hier bin ich zu Hause. Ich mag die Menschen und ihre besondere Art, die für “Neigschmegde” manchmal ein wenig rau und ruppig erscheinen kann. Für diese Menschen möchte ich in den Deutschen Bundestag!

Sozialdemokrat

Ich bin 2017 in die SPD eingetreten, kurz nachdem der “Schulzzug” mehr oder weniger gegen die Wand gefahren ist. Seine Forderungen nach mehr sozialer Gerechtigkeit fand ich gut. Ich sehe jeden Tag wie der Sozialstaat Leute und Kinder hängen lässt, das will ich ändern! In der Schule hatte ich zu diesem Zeitpunkt Willy Brandt und seine Friedenspolitik im Geschichtsunterricht. Dieses Thema begleitet mich bis heute, denn “Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts!” Ich habe mich bei den Gmünder Jusos und der SPD eingebracht, 2019 wurde ich dann völlig überraschend in den Gmünder Gemeinderat gewählt. Die SPD verbindet für mich alle wichtigen Themen in der Gesellschaft. Die SPD ist die Partei der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie kämpft für die Vielen. Und eben nicht für die wenigen, sowieso schon reichen Menschen. Die SPD wird den Klimawandel aufhalten und gleichzeitig für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen. Deshalb bin ich gerne in der SPD.

Bild: Gemeinsam mit den Mitgliedern des Ortsvereins Schwäbisch Gmünd beim Protest gegen die AfD in Schwäbisch Gmünd

Klimaaktivist

“Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!” 

Anfang 2019 habe ich gemeinsam mit vielen Freundinnen und Freunden die “Fridays for Future”-Proteste im Ostalbkreis ins Leben gerufen. Wir sind jeden Freitag auf die Straße gegangen um für die Rettung des Klimas und den Erhalt unserer natürlicher Lebensgrundlagen zu demonstrieren. Am Anfang gab es viel Gegenwind: Wir wurden auf der Straße beschumpfen und im Internet beleidigt. Die Politik hat uns nicht ernst genommen und als Schulschwänzer dargestellt. Wir sind dran geblieben und haben viel erreicht. Klimaschutz ist heute eines der wichtigsten Themen in der Politik. Aber noch immer wird viel zu langsam gehandelt. Es braucht viel mehr Tempo, deshalb bin ich in die Politik gegangen. Und deshalb möchte ich in den Bundestag!

Bild: Am Megafon auf einer “FFF”-Demonstration in Schwäbisch Gmünd

Sportler

Das schönste am Sport ist für mich die Gemeinschaft. Er verbindet Menschen, integriert und schafft Freundschaften. Durch den Sport habe ich gelernt mir Ziele zu setzen, die ich erreichen möchte. Dafür musste ich hart und diszipliniert trainieren. Ich habe früh mit dem Schwimmen angefangen, war im Schwimmverein und bei der DLRG. Danach habe ich Schach gespielt und Leichtathletik gemacht. Heute gehe ich am liebsten mit Freunden am Rosenstein klettern. Mir ist wichtig, Sport und Ehrenamt zu fördern. Damit auch andere Kinder und Menschen vom Sport gestärkt werden können und Gemeinschaft finden.

Bild: Beim Stuifenlauf des TV Wissgoldingen.

Student

Nach der Schule stellt sich für viele die Frage: Und was jetzt? Für mich war klar, ich studiere Geschichte und Politikwissenschaft. Davor wollte ich noch ein Jahr Klettern, Reisen und Geld für’s Studium verdienen. Das hat auch gut geklappt und war eine wahnsinnig schöne Zeit. 2019 habe ich dann angefangen zu studieren. Das ging nur, weil ich BaFöG-Höchstsatz bekommen habe. Übrigens ein sozialdemokratisches Gesetz, das aber dringend überarbeitet werden muss, damit es wieder mehr Studierenden hilft. Später bekam ich dann ein Stipendium eines Begabtenförderungswerkes. 

Arbeiter

Bild: Bei der Fällung eines toten Walnussbaums.

Bei vier Geschwistern war klar: Für’s Taschengeld wird gearbeitet. Das habe ich gemacht. Als Zeitungsausträger, Radkurier, an der Theke in der Kletterhalle oder beim Ferienjob in einem kleinen Böbinger Automobilzulieferer. Später habe ich dann Bäume gefällt und gepflegt oder an Stuttgarter Hochhäusern Fenster geputzt. So habe ich mir meinen Führerschein zusammengespart und den Laptop für’s Studium gekauft. So finanziere ich meinen Lebensunterhalt.